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18.07.2018 | Buchholz
Joachim Zeller diskutiert mit Studenten an der Freien Universität Berlin
Im Rahmen des Seminars „Conflict and Development“ kam der Europaabgeordnete Joachim Zeller am 13. Juli 2018 mit Studenten am Osteuropa-Institut der FU Berlin ins Gespräch.

Philologische Bibliothek; Bildquelle: David Ausserhofer
Berlin -

Kern der Diskussion bildeten die jüngsten Konflikte an den Grenzen der Europäischen Union. Die Rolle der EU sowie der NATO spielten dabei eine Rolle, Hauptdiskussionspunkt war aber die wirtschaftliche Entwicklung von Staaten wie der Ukraine, Georgien und anderer Staaten am Schwarzen Meer sowie in Zentralasien.

An einen kurzen historischen Abriss durch die Dozentin Frau Julia Zimmermann, schloss sich eine rege Diskussion zum Thema des Seminars an. Wie ist die aktuelle Situation rund um Veruntreuung und Korruption in Georgien und der Ukraine? Was sind die aktuellen Hauptspannungspunkte zwischen der EU, Russland und der Ukraine? Wie effektiv sind die aktuellen Sanktionen der EU gegenüber Russland? Dies sind nur einige Fragen die die Studenten hatten. Durch seine Arbeit im Haushaltskontrollausschuss konnte Herr Zeller, besonders beim Thema der Kontrolle der beträchtlichen Fördermittel, die die EU an die Ukraine gibt, breite und erschöpfende Auskunft erteilen.

Im späteren Verlauf der Diskussion kam auch der mögliche Beitritt von Ländern auf dem Balkan zur Sprache, die nach den Kriegen im vorletzten Jahrzehnt sich nun wieder in einer Phase des Aufschwungs befinden. Durch die freiwerdenden Plätze im EU-Parlament wäre die Entsendung neuer Parlamentarier aus dieser Region kein Problem. Jedoch gibt es auch dort noch Probleme mit Korruption auf unterschiedlichsten Ebenen.

Natürlich fragten die Studenten auch nach dem Alltag eines EU-Parlamentariers. Dieser ist, so Joachim Zeller, doch selten monoton, aber von vielen Terminen und auch Delegationsreisen geprägt. So wird Herr Zeller in nächster Zeit in Pakistan und Simbabwe zur Wahlbeobachtung sein und eine Delegationsreise, im Rahmen seiner Mitgliedschaft im Unterausschuss für Menschenrechte, nach Thailand durchführen.

Frau Zimmermann bedankte sich am Ende für den Besuch von Herr Zeller und hofft die Diskussion im nächsten Semester weiterzuführen, um die theoretischen Beispiele an der Uni um die praktischen Erfahrungen der internationalen Politik zu ergänzen.

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