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29.10.2018 | Buchholz
Bürgerdialog im Europäischen Haus in Berlin
Auf Einladung der EU-Beauftragten der Berliner Bezirksämter nahm Herr Zeller an einem Bürgerdialog über die Zukunft Europas teil.
Berlin -

Am 11. Oktober 2018 war Herr Zeller auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft der EU-Beauftragten der Berliner Bezirke Gast im Europäischen Haus bei einer Bürgerdialog Veranstaltung mit dem Titel „Europa zerlegt sich selbst und wir schauen zu?“.

Neben Herrn Zeller waren verschiedene Vertreter von pro-europäischen Initiativen geladen, darunter Susanne Zels vom Thinktank Polis180 sowie Silvan Wagenknecht von „Pulse of Europe“.

Die Natur der Diskussionsrunde im sog. „Fishbowl-Format“ erlaubte es jedem anwesenden Bürger, auch in den Kreis der Diskutanten einzusteigen und seine Anliegen darzulegen. Daraus entwickelte sich eine sehr rege Diskussion mit den Bürgern vor Ort.

Kern der Diskussion war die Zukunft der EU und ein möglicher „EU-Sozialstaat“. Besonders die Vertreter der von „Democracy in Europe Movement 2025“ widmeten sich dem Thema. Über allen stand jedoch die Frage, wie wir die Menschen wieder für Europa begeistern können. Der BREXIT zeigte, dass eine passive Masse schädlich für die europäische Idee sein könne, so Frau Zels. Daher müssen Konzepte überlegt werden, die es ermöglichen, die unterschiedlichen Generationen für die EU zu begeistern. Dabei reiche ein Konzept nicht, denn jede Generation verbinde etwas anderes mit Europa. Diesen Punkt griff Herr Zeller auf und machte deutlich, dass für seine Generation Europa Frieden bedeute, für junge Generationen hingegen sei dies schon eine Grundannahme der EU. Sie würden vielmehr Reisefreiheit, Flexibilität.

Allen Anwesenden waren sich darin einig, dass Europa nicht den Populisten und Scharfmachern rechter und/oder nationalistischer Parteien überlassen werden darf. Nur die anwesenden Anhänger einer sog. „Alternative“ fanden diesen Punkt wenig attraktiv und machten lautstark Ihrem Unmut über die EU deutlich. Alternativen oder neue sinnvolle Wege konnten Sie allerdings auch nicht benennen.

Nach dem Abschluss der Veranstaltung diskutierte Herr Zeller noch lange mit den Anwesenden über die Zukunft der EU. Besonders mit den jungen Vertretern entwickelten sich dabei spannende und erschöpfende Gespräche.