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29.05.2019 | Buchholz
Bürgerversammlung zum Thema „Was geht uns Europa an?“

Am 14. Mai 2019 traf sich Joachim Zeller MdEP, zum Dialog mit Bürgern in Buckow.

© Michael Königs

Auf Einladung des Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Robbin Juhnke MdA, traf sich Joachim Zeller MdEP in Alt-Buckow zum Dialog mit Bürgern. Thema der 27. Buckower Bürgerversammlung waren aktuelle Fragen und Entwicklungen zum Thema Europa.

Nach einer Einführung und Vorstellung durch Herrn Juhnke MdA, übernahm Herr Zeller das Heft. Er begann mit einem kurzen Abriss über die Entwicklung der EU sowie über die Entwicklungen in den letzten Monaten. Dabei ging er auf die Zukunftsfragen der EU ein, welche sich mit dem Klima, der Sicherheit, der grenzübergreifenden Zusammenarbeit und weiteren Themen drehen wird.

Die anwesenden Bürger erhielten nun die Möglichkeit sich mit Fragen an ihn zu wenden. Dabei wurde besonders nach der Gewichtigkeit der EU in einer sich verändernden Machtkonstellation gefragt. Ob die Wirtschaft dem gewachsen sei, ob man nicht mit einer Stimme bei der Außenpolitik auftreten solle und ob das Verhältnis zu Russland sich normalisieren könne.

Weitere Fragen drehten sich um den Bereich Verkehr und Infrastruktur. Der Zuwachs innerhalb der Logistikbranche mache eine Verlagerung des Lastverkehrs auf die Schiene nötig, leider bremse Deutschland dabei stark und die Deutsche Bahn habe Entwicklungen im Bereich Güterverkehr verschlafen. Dies könne auch ein erster Schritt zum Abbau von CO2 Emissionen sein, da liege aber noch eine große Aufgabe vor uns.

Sicherheit und Migration bildeten den dritten Fragenblock. Hier sei es vor alledem wichtig, endlich eine einheitliche Entwicklungspolitik zu verfolgen und den Menschen eine Afrika und dem Nahen Osten eine Perspektive zu geben, die dafür sorgt, dass sie nicht mehr die Flucht nach Europa antreten und sich in die Fänge von Schleuserbanden begeben. Der Aufbau von Regierungsstrukturen also Governance Building, muss dabei einen Schwerpunkt darstellen. Jedoch nicht, ohne die Bürger vor Ort mitzunehmen. Dadurch werden sich geordnete Strukturen entwickeln, die frei sind von Korruption. Darüber hinaus müssen auch, für beide Seiten faire, Handelsabkommen entwickelt werden, damit sich vor Ort Perspektiven für die Menschen entwickeln können. Dabei muss natürlich auf Augenhöhe verhandelt werden und nicht nach „Kolonialherrenart“.